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Wilke
(heute Eduard Weyer): Ein altes Haus mit großer Umgebung. 1461 hieß der
Besitzer Weiker, später Otto Welker, und 1483 Otto Welkers erbe. Nicht
weit davon gibt es die Flur Am Weyertshain, urkundlich Am Welkerts Hä
genannt. Vor einigen Jahren grub man dort zwei alte mit Bruchsteinen gewölbte
Keller aus; vermutlich die Werkstatt des alten Welker.
aus:
Wilhelm Schäfer:
Dreis-Tiefenbach
Eine Chronik meines Heimatortes, S. 261
1962
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| Auf
eine gleiche formale Ausbildung (wie im Schloss Junkernhees, siehe Abb.
mouseover) wie die geschilderte, die nach oben
gebogene Strebe, überkreuzt von einem Kopfband mit viertelkreisförmigem
Umriß, stößt man
bei dem auch von Wilhelm Schäfer in seinem bereits angeführten Buch über
Dreis-Tiefenbach erwähnten Haus, heute Siegstraße 117, das er Haus
Welker bzw. Weyer nennt. Schäfer datiert das Haus nach seinen
Archivstudien mit einigen anderen Häusern zusammen mit 1461. |

Foto: R. Weyer
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| Es wird zwar
zweifelsfrei sein, daß die unter dieser Jahreszahl verzeichneten Häuser
von Schäfer hinsichtlich ihres Standortes richtig bestimmt wurden. Daß
aber die heute noch vorhandene Bausubstanz eine solche Zeitangabe
rechtfertigt, scheint mir doch ungewiß. Immerhin sollte man bereit sein,
das gleiche Datum wie bei dem Schloß Junkernhees als zutreffend
anzuerkennen (also 1523). |
aus:
Herbert Kienzler:
Siegerländer Fachwerkhäuser
Eine Darstellung nach den noch vorhandenen Beispielen um Kreis Siegen
unter Berücksichtigung ihres konstruktiven Gefüges und ihrer
städtebaulichen Bedeutung, S. 65
Kreis Siegen 1974
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